🔎Ammenschlaf – Was ist das und wer ist davon betroffen?

Mit einem Baby oder Kleinkind ungestört zu schlafen ist nahezu unmöglich. Die Schlafstörung kann zumindest für Mütter bereits während der Schwangerschaft beginnen. Während der Zeit mit Säugling und kleinerem Kind leiden aber oft beide Elternteile unter dem sogenannten Ammenschlaf. Doch worum handelt es sich dabei?

Schlafstörung in der Schwangerschaft

Wenn eine werdende Mutter während der Schwangerschaft Probleme beim Schlafen hat, ist das vollkommen normal. Die physischen Veränderungen und die Zunahme können den Schlafkomfort negativ beeinflussen. Durch den vergrößerten Bauchumfang aber auch aufgrund der Kindesbewegungen lässt sich teilweise keine bequeme Schlafhaltung finden. Mit einem Stillkissen kann hier Abhilfe geschaffen werden.

Anders verhält es sich bei dem Ammenschlaf. Dieser kann bis zu mehrere Jahre anhalten und basierend auf den Hormonen bereits während der Schwangerschaft beginnen.

Ammenschlaf – was ist das?

Es handelt sich hierbei um ein scheinbares Phänomen, bei dem vor allem Mütter von dem Weinen der Kinder wach werden – aber beispielsweise das Schnarchen ihrer Partner vollkommen überhören. Auch weitere tiefe Laute können sie unbeeindruckt lassen, bereits ein unruhiges Atmen von dem Kleinkind oder Baby führt hingegen zu einem Aufschrecken.

Das gilt vor allem für stillende Frauen. Allerdings können durchaus auch Männer davon betroffen sein. Ein Vater kann also ebenfalls unter einer Schlafstörung oder Schlafmangel leiden, weil er durch die Geräusche des Nachwuchses wach gehalten wird.

Schlafen neben Baby und Kleinkind – geht das?

Das sogenannten Familienbett gewinnt zunehmend an Bekanntheit und Beliebtheit. Bei einem Familienbett handelt es sich um eine Schlafstätte, die sowohl von Mutter und Vater als auch von den Kindern gleichzeitig benutzt wird. Das gemeinsame Ruhen soll für eine engere Bindung und mehr Entspannung sorgen.

Tatsächlich hat es auch einige praktische Vorzüge. Darunter beispielsweise, dass ein Stillen direkt möglich ist und die Mütter nicht erst aufstehen müssen, um das Kind zu füttern.

Allerdings ist der Schlaf der Eltern dadurch in der Regel unruhiger. Vor allem der Vater zieht oftmals aus dem Familienbett aus, weil Laute und Bewegungen der Kinder störend auf die Nachtruhe und damit auf das gesamte Wohlbefinden wirken.

Wie lange hält der Ammenschlaf an?

Mütter, die für lange Zeit stillen sind häufig über mehrere Jahre davon beeinflusst. Bis zu sechs Jahre pro Kind sind möglich. Die Zeitdauer lässt sich verkürzen, wenn nicht mehrere Jahre Stillzeit eingehalten werden oder das Familienbett nur anfangs genutzt, dann aber langsam wieder ausgeschlichen wird. Hierdurch können alle Familienmitglieder einen erholsamen Nachtschlaf erhalten und werden nicht beim kleinsten Geräusch wach.

Unser Tipp: Einschlafen mit Hintergrund-Musik

Wird bereits beim Einschlafen Musik oder White Noise abgespielt, werden weder Kinder noch Erwachsene so leicht wach. Es sollte sich dabei jedoch um ruhige, leise Melodien handeln, die sanft in den Schlaf wiegen.

Ebenso hilft Entspannung bei Schlafproblemen – erfahren Sie mehr in unserem Video:

ĂĽber den Autor

Redaktion Schlafzzz

Redaktion Schlafzzz

Dieser Text wurde in gemeinschaftlicher Arbeit der Redaktion von Schlafzzz erstellt. Es sind verschiedene AutorInnen an den Beiträgen beteiligt, die sich alle intensiv mit dem Thema auseinander setzen und so informative Inhalte für euch erstellen.

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