🔎 Was versteht man unter einem Schlafritual?

Schlafrituale – mit System zu einem besseren Schlaf und mehr Energie im Alltag

Millionen Deutsche leiden bewusst, oder unbewusst unter den negativen Folgen von zu wenig oder schlechtem Schlaf. In unserer heutigen, hektischen Gesellschaft gibt es nur noch wenige Momente der Ruhe, in denen der Körper wieder Energie tanken kann.

Selbst in der Freizeit bestimmen Smartphone und Co die AblĂ€ufe und das Gehirn steht unter einer stĂ€ndigen Belastung. Der Schlaf ist somit die letzte verbliebene Phase der Erholung und damit von ungemein wichtiger Bedeutung fĂŒr die physische und psychische Gesundheit.

Ein gesunder Schlaf mit ausreichend langen Phasen des Tiefschlafs ist die Basis fĂŒr die Energie am nĂ€chsten Tag und eine langfristig gesunde LebensfĂŒhrung.

Doch oftmals fÀllt das Loslassen des Alltags und damit das Einschlafen sehr schwer und der Schlaf ist in der Folge nur sehr flach und somit wenig erholsam.

Schlafrituale helfen, um leichter in den Ruhemodus zu kommen und folglich gesĂŒnder schlafen zu können. Sie stellen ein natĂŒrliches Hilfsmittel dar, welches im Folgenden nĂ€her betrachtet werden soll.

Was versteht man unter einem Schlafritual?

Um besser einzuschlafen, gibt es die unterschiedlichsten Hilfsmittel. Aber Tabletten oder andere medizinische PrÀparate können keine Dauerlösung sein, da lediglich die Symptome und nicht das eigentliche Problem angegangen wird.

Schlafrituale hingegen sind immer wiederkehrende AblÀufe, die ohne Anstrengung automatisiert erfolgen. Die Routine hilft dabei, dass das Gehirn nicht mehr stark belastet wird und sich bereits ein wenig herunterfahren kann. Denn wenn das Gehirn noch stark aktiv ist, ist ein schnelles Einschlafen quasi unmöglich.

Welche Schlafrituale helfen beim Schlafen?

So individuell ein die Menschen sind, so unterschiedlich sind auch die Schlafrituale, die zu einem besseren Schlaf fĂŒhren. Es gibt keine Musterlösung, die fĂŒr jeden Menschen funktioniert. Allerdings sollte immer darauf geachtet werden, dass es eine feste Abfolge von Handlungen gibt, damit das Gehirn nicht ĂŒbermĂ€ĂŸig stark arbeiten muss. Zudem darf das Schlafritual keine TĂ€tigkeiten vor einem Bildschirm beinhalten, da das blĂ€uliche Licht des Displays unserem Gehirn mitteilt, es sei mitten am Tag und somit keine Zeit zum Schlafen.

Die Rituale können zum Beispiel sein, dass man eine kurze Einheit Yoga absolviert, oder fĂŒr einige Minuten meditiert. Ebenso ist auch ein abendlicher Spaziergang oder das Lesen eines Buches eine gute Möglichkeit, um abzuschalten. Beim Buch gilt aber wieder, dass dieses nicht zu anspruchsvoll oder emotional sein sollte, damit wirklich entspannt werden kann.

Eine gute Strategie fĂŒr leichter Einschafen ist hier prĂ€sentiert:

Welche Vorteile bieten Schlafrituale?

Unser Gehirn ist mit einem sehr leistungsstarken Computer zu vergleichen, der den ganzen Tag ĂŒber unter enormer Anstrengung dafĂŒr sorgt, dass unser Alltag so funktioniert, wie wir es gewohnt sind.

Viele dieser Arbeiten laufen dabei unterbewusst ab, sodass wir sie nicht aktiv wahrnehmen können. Kommen zu den ohnehin schon vielen automatischen Arbeiten dann auch noch emotionale oder komplexe Aufgaben hinzu, stĂ¶ĂŸt auch das Gehirn irgendwann an seine Grenzen. Ein gesunder Schlaf ist dann die einzige Möglichkeit, wieder zu KrĂ€ften zu kommen. Schlafrituale verhelfen dem Gehirn in eine Art Ruhemodus zu gelangen und somit schneller einzuschlafen und vor allem auch in einen tiefen Schlaf zu gelangen. Denn erst dort kann eine echte Erholung erfolgen.

Ein gesunder Schlaf ist auf Dauer nicht zu ersetzen und verleiht ungeahnte Energie und Lebensfreude.

 

ĂŒber den Autor

Redaktion Schlafzzz

Redaktion Schlafzzz

Dieser Text wurde in gemeinschaftlicher Arbeit der Redaktion von Schlafzzz erstellt. Es sind verschiedene AutorInnen an den BeitrĂ€gen beteiligt, die sich alle intensiv mit dem Thema auseinander setzen und so informative Inhalte fĂŒr euch erstellen.

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