🔎 Schlafstörungen in den Wechseljahren – Was hilft ?

Wechseljahre

Die Wechseljahre sind fĂŒr viele Frauen auch so schon oftmals problematisch und anstrengend genug. Wenn zu den Hitzewallungen, den Stimmungsschwankungen und den sonstigen Beschwerden allerdings auch noch Schlafstörungen hinzukommen, dann liegen die Nerven endgĂŒltig blank. Um das zu verhindern, muss man aber erst einmal wissen, was genau mit dem Körper passiert und mit welchen Strategien wir ihn unterstĂŒtzen können. Die wichtigsten Informationen dazu erhĂ€ltst du jetzt.

Wann sind Schlafstörungen besonders hÀufig?

FĂŒr gewöhnlich zieht sich das Problem mit dem Schlafen durch die gesamten Wechseljahre. Es gibt allerdings eine Phase, in der dieses Problem deutlich hĂ€ufiger und stĂ€rker auftritt: die Peri-Menopause. Diese erleben Frauen meist zwischen 45 und 55 Jahren – ab 50 schlĂ€gt sie auf jeden Fall mit ganzer Macht zu. Bei wem der Zyklus zu diesem Zeitpunkt noch auftritt, der wird bemerken, dass sich die Schlafstörungen kurz vor und in den ersten Tagen der Blutung verschlimmern, da jetzt die Sexualhormone Östrogen und Progesteron besonders stark vertreten sind. Auch kommt es dadurch zu Nachtschweiß, dem intensiven Schwitzen im Schlaf.

Die HĂ€ufigkeit

Auch wenn man sich mit solchen Problemen sehr oft alleine fĂŒhlt, ist man es in diesem Fall keineswegs. Die Ursachen liegen bei den Hormonen und mit denen kĂ€mpft fast jede Frau wĂ€hrend der Wechseljahre. So hat eine Umfrage unter 1000 Frauen in den Wechseljahren ergeben, dass 87 Prozent unter Schlafproblemen leiden.

Ursachen

Wie bereits gesagt, liegt das Problem in der massiven Umstellung der Hormone. Es fehlt das Gleichgewicht zwischen den beiden wichtigsten weiblichen Sexualhormonen: Östrogen und Progesteron. Dadurch ausgelöst stört auch Nachtschweiß hĂ€ufig den Schlaf. Man wacht frierend auf und muss eventuell sogar BettwĂ€sche oder Pyjama wechseln, weil sich alles feucht anfĂŒhlt. Die Produktion des Schlafhormons Melatonin wird ebenfalls durch das Chaos im Körper in Mitleidenschaft gezogen, sodass der Organimus oft zu wenig davon zur VerfĂŒgung hat. Hormonell bedingte Ängste und Depressionen lassen den Verstand zusĂ€tzlich in ein Gedankenkarrussell verfallen, was schon das Einschlafen massiv verzögert.

Symptome von Schlafstörungen

Ganz oben stehen hier die Probleme, die das Schlafen direkt betreffen. Man hat Schwierigkeiten mit dem Ein- und Durchschlafen, der Schlaf ist nicht erholsam, man schwitzt, ist unruhig und leidet unter AlptrÀumen.

TagsĂŒber fĂŒhlen sich die Betroffenen deshalb erschöpft und mĂŒde, sind stĂ€ndig schlĂ€frig und nervös und haben ein verschlechtertes Durchhalte- und Konzentrationsvermögen.

Was hilft?

Die ErnÀhrung kann sich bei menopausalen Schlafproblemen als sehr hilfreich erweisen. ZunÀchst sollte man darauf achten, nicht zu spÀt zu essen, sodass man nicht mit vollem Magen ins Bett geht. Dazu sollte man abends leichten Nahrungsmitteln den Vorzug geben. Alkohol und koffeinhaltige GetrÀnke sollte man nach Möglichkeit meiden oder sie zumindest 2 bis 3 Stunden vor dem Zubettgehen nicht mehr konsumieren. Sauerkirsch-Konzentrat ist dagegen reich an Melatonin und ist besonders effektiv, wenn man eine halbe Stunde vor dem Schlafen gehen ein eiskaltes Glas ohne Zuckerzusatz trinkt.

Auch so einfache Praktiken wie feste Schlafrituale, das Aufschreiben von Sorgen, entspannte Ablenkung, wenn man nachts wachliegt und das Blockieren von Blaulicht werden den Schlaf gravierend verbessern.

Was versteht man unter einem Schlafritual? Mehr Details hier:

🔎 Was versteht man unter einem Schlafritual?

ĂŒber den Autor

Redaktion Schlafzzz

Redaktion Schlafzzz

Dieser Text wurde in gemeinschaftlicher Arbeit der Redaktion von Schlafzzz erstellt. Es sind verschiedene AutorInnen an den BeitrĂ€gen beteiligt, die sich alle intensiv mit dem Thema auseinander setzen und so informative Inhalte fĂŒr euch erstellen.

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